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Erster Monat: Alaska

Mit zusammengerechneten fünfzig Kilogramm Gepäck haben wir unsere Reise gestartet. Der Flug über die Arktis war eine tolle Einstimmung auf unsere bevorstehende Reise. In Anchorage angekommen haben wir uns das erste mal mit dem öffentlichen Verkehr versucht. Neben Alkoholiker und Obdachlosen fuhren wir mit Sack und Pack in Downtown-Anchorage ein. Wenn uns die Bussfahrerin nicht darauf hingewiesen hätte, dass wir soeben das Zentrum erreicht hätten, wären wir wohl heute noch im Bus. Der Regen hatte uns voll im Griff. Wir liessen uns trotz allem nicht unterkriegen und mieteten uns ein Auto um uns DAS Highlight der Natives zu Gemüte zu führen. Alaska State Fair. Wir haben grosses erwartet und freuten uns auf Rodeo, Schlittenhunderennen, Eskimos und typisches Essen. Dort angekommen merkten wir schon bald, dass wir etwas zu hohe Erwartungen hatten.... Neben einem Streichelzoo mit Kühen, Schweinen und Schafe wurden wir dann doch noch Zeuge von der Hauptattraktion, Traktore, die mit einem an der Schaufel angemachten Löffel gegeneinander Eierversenken spielten. Die Begeisterung war gross!!!!! Wir beschlossen wieder umzukehren und auf dem Heimweg Ausschau auf einige Tiere zu halten. Dank der guten Wegbeschilderung haben wir vom falschen Highway die falsche Abzweigung zum richtigen Zeitpunkt gewählt und haben unser Ziel erreicht. Leider gibt es keine Bilder davon, da unsere Reaktion von Kreischen und Schreien nicht ermöglichte irgendwelche Fotos zu schiessen. Moose!! (kreisch).Unsere verzweifelte Suche nach einheimischen Tieren, führte uns in einen Hunting Store der Superlative. Dort konnten wir die seltenen Tiere aus der Nähe betrachten. Dass die ca. zweihundert Tiere ausgestopft waren, lassen wir jetzt mal ausser Acht. Am nächsten Tag führte der Weg von Anchorage nach Homer. Der Weg vorbei an Gletscher, Seen und Wälder war spektakulär und farbenreich. Wir zeigten schon bald, dass wir uns an den „American Lifestyle“ gewöhnt haben. So suchten wir im Bear Valley nach Bären, wie wohl Amerikaner im Löwencenter nach Löwen suchen. Als es dann darum ging, eine Wanderung in Wildnis zu unternehmen, war jemand (Eva) nicht gerade begeistert. Mit lauter Musik, welche die Bären abschrecken sollten, getraute sie sich dann, sich einige Meter vom Auto zu entfernen. Homer stellte sich als ein kleines schmuckes Fischerdörfchen im Nirgendwo heraus. Ohne reservierte Unterkunft und als Nicht-Elk-Mitglied (was auch immer das bedeutet) nicht gerade einfach. Schlussendlich fanden wir die wohl schönste Unterkunft auf unserer „langen“ Reise (bis jetzt 8 Tage).Von Homer fuhren wir wieder zurück nach Anchorage um am nächsten Tag den Flieger nach Fairbanks zu erwischen. Dort angekommen, wollten wir unser Gepäck im Hotel unterstellen und die Gegend erkunden. Leider gab es ein Problem mit der Buchung und wir waren gezwungen in der wohl übelsten Unterkunft ein Zimmer zu nehmen. Wir liessen uns jedoch nicht unterkriegen und betraten frohen Mutes die nach abgestandenem Fett riechende Lobby. Unser Optimismus-Barometer schien schon etwas nach unten zu schwanken, ein weiterer Einsturz bescherte uns die nach Alkohol und Zigaretten stinkende Rezeptionist und die Hotelregeln, wonach Drogenkonsum lediglich in den Schlaf- und Badezimmer, jedoch nicht in den öffentlichen Räumen erlaubt sei. Das Zimmer mit seiner zerlöcherten Tapete und dem mit Brandlöcher verzierten Teppich, lies die Anzeige in den Minusbereich fallen. Zum guten Glück war es schön sonnig draussen und wir konnten sie meiste Zeit draussen verbringen. Fairbanks ist eine kleine Stadt mit nicht gerade der schönsten Architektur. Durch seine Lage am Fluss gewinnt sie jedoch einiges an an Charme. Um den ersten Nebel- und Regenfreien Tag so richtig zu geniessen, beschlossen wir zu Fuss die Umgebung zu erkunden. Auf dem Weg ernteten wir so einige erstaunte Blicke. In einer Stadt, in der es mehr Autos als Einwohner hat, scheinen die Gehwege nämlich ausschliesslich für Drogenabhängige und Obdachlose reserviert zu sein. Nach einer, Dank etwas Wein, guten Nacht, beschlossen wir uns, Santa Claus in seinem Zuhause im Nordpol zu besuchen. Jemand (F.H, aka Hauk oder auch neu Fränz Hok genannt) war schon den ganzen Morgen extrem nervös. Auch wenn der Ort und das Haus von Santa nicht gerade das Highlight war, schien Fränz den Moment, als sie Santa Claus auf dem Schoss sitzen durfte, noch drei Tage später die Freudentränen in die Augen zu schiessen. Von Fairbanks fuhren wir mit geschätzten 7000 Amerikaner mit dem Alaska Railroad Zug zum Denali Nationalpark. Die Fahrt durch die unglaubliche Natur von Alaska, mit dem Blick auf den Mount Denali war echt traumhaft. Im Hotel angekommen, beschlossen wir etwas losgelöst von der ganzen Massen etwas zu unternehmen. Da unsere Mitreisenden kaum unter siebzig Jahre waren und gemäss ihrer Figur seit sicherlich 50 Jahren keinen Sport mehr trieben, entschieden wir uns für einen 4,5 stündige Wanderung durch das Naturschutzgebiet. Da sich der Shuttlebus-Fahrer bei den Gästen entschuldigte, dass es leider keine Verbindung gibt, welche die Hotelbesucher von der einen auf die andere Strassenseite bringt, hätte vermutlich auch yyeine kürzere Wanderung die Masse ferngehalten. Am nächsten Tag begann unsere Tundra Wilderness Tour. Dies bedeutete eine achtstündige Tour durch den Denali-Nationalpark. Wir freuten uns bereits auf eine schöne Natur und viel Tiere. Mit was wir leider nicht gerechnet haben, war mit unserem Tourguide, die sich unglaublich gerne selber beim Reden zuhörte. Einige Nervenzusammenbrüche und Wutanfälle später, konnten wir dann doch noch Bären, Karibus, Moose, Dall Sheeps und einen Rotfuchs sehen. Losgelöst von den etwas dominanten Nebengeräuschen des Tourguides, haben wir die Fahrt durch die traumhaft schöne Natur des Nationalparks echt genossen. Am nächsten Morgen hiess es früh aufstehen. Mit dem Bus und zu Eva's Freude (resp. Michèles und Franziskas Glück), mit einem sehr viel weniger kommunikativen Fahrer, ging es von Danali nach Seward. Soeben haben wir unsere Kabine im Schiff bezogen und warten jetzt darauf, den Hafen zu verlassen.
14.9.16 07:35
 
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